Bart geschnitten mit der Taschenmesser-Schere
vom Schnee gebäugt
Es hat ein wenig getaut in der Nacht

großer Kanal
Der Schnee wird wieder tiefer
Im Norden Pamplona, ich treffe aber erst eine Etappe weiter auf den Camino Frances
Eis unter den Zehen

Zu Anfang hab ich noch oft den Schnee unter den Zehen ausgeschüttelt, bis ich mich dran gewöhnt hab. Da geht es sich gleich unbeschwerter. Es ist erstaunlich warm, gefühlt 10 Grad. Ich laufe mit Pullover und Schwitze beim Laufen. Die Füße sind zwar kalt, frieren aber nicht und tun auch nicht weh.
Heute hab ich ein paar Socken noch unter den Füßlingen an 🙂 Falls es wirklich kalt werden sollte, hab ich noch 2 Paar richtig dicke Socken, die müsste ich dann über den Füsslingen tragen und mehrere Schichten wasserdichte Tüten…

Palme im Schnee
Umgeknickte Bäume versperren den Weg
Ich bin froh, dass ich nicht in dem Schneesturm hier war, als all die Bäume unter der Schneelast gebrochen sind.

Gegen Mittag kam mir eine rüstige Wandertruppe entgegen, jetzt ist der Schnee zwar nicht mehr unberührt, aber gespurt und ich bin mir sicher, dass auch ein durchkommen ist.

auch dicke Bäume
In dem Wald hat es nahezu jeden größeren Baum erwischt

Mehrere Kilometer muss ich fast mehr klettern und krabbeln als laufen. Ich muss die Trampermatte nähen, die hat es zerrissen.  – ich weiß schon, warum ich für Heute nur 16 Kilometer angesetzt habe. Und ich habe Heute morgen telefonisch sichergestellt, dass die Herberge auch auf hat 🙂 Es gibt fast keine geeigneten Lagerplätze..

mittlerweile ist der Schnee egal 🙂

Die Füße sind kalt, werden aber nicht kälter 🙂 also immer rein ins Vergnügen. Der Schnee ist etwa 20cm hoch, aber gelegentlich versacke ich auch knietief.

Großer Steinbruch
Herberge in Tiabas

Wer hätte gedacht, dass das hier noch ne richtige Wintertour wird 🙂 Aber jetzt, da ich weiß, dass es geht, kann ich mir auch gut vorstellen noch tagelang so weiter zu gehen, etwas anstrengender und langsamer, aber wir wissen ja, je härter desto besser. Immer ein Schritt nach dem anderen, gelassen einfach weiter gehen. Ab und zu kurz mal hinsetzen und die Schönheit der Natur bewundern 🙂
Albergue

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