Heute soll es wieder eine lange Etappe werden , deswegen schon kurz vor 8 los.

Astorga am Morgen
erst noch relativ flach… Heute Abend werde ich an dem Berg vorbei sein!

Eine Zeitlang laufe ich mit einem Koraner, der hat nur sein Gittarenrucksack dabei. Er spielt und singt während er läuft.

Es wird schnell wärmer und anfangs ist es fast windstill. Mittags lauf ich mit kurzer Hose und T-shirt

Santa Catalina – fast alle Kirchen haben hier ein Storch
Einblicke in alte Bauweise – Die waagerechten Balken nehmen die Zugbelastung vom Dach auf, Der First hat keine eigene Stütze !
von 1841
Kreuze im Zaun

Immer wenn der Camino an so einem Zaun entlang führt, zeigen die Pilger Ihre Solidarität – hier auf bestimmt 2km Länge

knapp 2 Stunden Nachmittagspause nach 20km ist es 14:30.

Kurz nach 4 gehts weiter, so getimed das ich knapp vor Sonnenuntergang an kommen sollte – und hat ja auch genau geklappt

Deswegen sehen die das so eng mit dem Feuer !!

Die Spanier „pflügen“den Waldboden tief parallel zu den Höhenlinien, damit das Regenwasser besser gespeichert wird.

Pilger Rastplatz in den Bergen
Fon Cebadón – Das letzte Dorf vor dem Pass 1500m hoch

Wasserscheide, jetzt der Sil

Manchmal muss hier sehr viel mehr Schnee liegen

Manjarín 222 km bis Santiago
Das Refugio – Die Schutzhütte

Die Hütte ist extrem urig und der Betreiber , der hier einsiedlerisch wohnt ist ein echter Kautz. Aber gastfreundschaftlich!

schön warm ist es schon

gleich zu Anfang bietet er mir ein Wein an, dazu Brot und Öl und Ingwer.
Mit dem Öl wuste ich erst nichts anzufangen und wollte ablehnen, aber er kostet selber von dem Öl – es ist gut – und dräufelt mir davon etwas aufs Brot. Auf dem Dachboden der kleinen Hütte sind 9 Matratzen für Gäste

Matrazenlager
Esstisch

Um 8 gibts Abendessen, er spricht wirklich nur spanisch, aber irgendwie klappt es mit der Verständigung. Es gibt Bohneneintopf mit etwas Fleisch und Wurst drin, durchaus gut gewürzt. In meinem Sprachführer steht, dass man unbedingt Nachschlag nehmen soll, das entspricht einem Lob an den Koch, schmeckt mir aber wirklich. Dazu gibts etwas Wein, Brot, Rote Beete und Oliven, zum Nachtisch eine Apfelsine – was will man mehr.

Küche

Mit der Hygiene nimmt er es nicht so genau. Als ihm der volle Teller etwas übergeschwappt auf den Boden, ist das anscheinend normal und bedarf keiner weiteren Aktion.
Ein sehr herzlicher Mensch

Morgens halb acht hat mich die schnurrende Katze geweckt 🙂

Albergue

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