Ponferrada ist bis jetzt die schönste Stadt. In der Mitte eine sehr eindrucksvolle Burg mit Burggraben und doppelter Mauer mit Zinnen und Türmen, Alte Innenastadt. Auch sonst gepflegt, viel Grün, Bergfluss Sil mit tollen Brücken, viele Parks, Spielplätze und Sportanlagen, schöne stilvolle Häuser. Nur leider ist es vor 8 einfach zu dunkel zum Fotografieren.

Die ersten Eschenblüten
Brunch , zum Nachmittag gab es nochmal so eine Portion
Stacheliger Ginster ..?
alte Weinpresse
nach 5 stunden wandern – gaaanz hinten Ponferrada und dahinter die Berge von Gestern
Kleine schöne Pilgerläden
Die Sonne scheint, das Leben ist manchmal so schön, da muss man einfach Lachen!

Wer sich dafür entscheidet lieber zu leiden, der ist selber schuld

Das sehe ich da gerade..
Burg von Villafranka
Die kleinen Städtchen waren früher soo reich, jetzt verfällt alles

Landflucht. Geschätzt sind durchschnittlich in den Dörfern die Hälfte der Häuser bewohnbar, und ein fünftel wirklich permanent bewohnt. Viel steht zum verkauf.

unglaublich grünes Wasser in dem Bergfluss

Es ist 14 Uhr, knapp 25km sind geschafft. Für die meisten andern Pilger endet hier die Tagesetappe. ich fühle mich aber noch fit und laufe solange ich noch Lust hab 🙂 Ab jetzt geht es ein enges geschlängeltes Tal hoch entlang eines schönen Bergflüsschens, allerdings geht durch das Tal auch eine Autobahn – nur Brücken und Tunnel – und die Landstraße, an der ich entlang laufe..

Autobahn

immer an der Straße lang

Der Durst hält sich in Grenzen. Es ist wahrscheinlich eine reine Kopfsache. Seit Kindesbeinen heißt es, dass man nach 2 Tagen verdurstet! Das ist doch ein klassischer Fall für den Nocebo-Effekt. Wenn ich daran glaube, wird es genau so kommen! Also gehe ich einfach mal fest davon aus, dass ich kein Wasser brauche !

Von 3 bis 4 hab ich mich mit dem Schlafsack in die Sonne gelegt und gepennt 🙂  super erholsam ! So konnte ich noch ohne weitere Probleme oder Beschwerden bis Sonnenuntergang weiter wandern , toll! Hab dann eine kleine Herberge gefunden, die von einem älteren deutschen Pärchen betrieben wird, auch eine interessante Art seine Frührente zu verbringen. Ein weiterer Pilger ist schon da, auch ein deutscher.

Sabine und Uli

Albergue – Das Animas

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